Selbstliebe im Spätsommer: achtsam durch den September, Frauen, Selbstliebe, Übungen und Ideen

Selbstliebe im Spätsommer : Achtsam durch den September

Es ist Ende August und die letzten lauen Sommerabende ziehen ins Land. Die Kinder schleppen stolz ihre neuen Schulranzen durch die Gegend, und du ertappst dich dabei, wie ich mit einem Pumpkin Spice Latte in der Hand dem Freibadwetter hinterhertrauere. Kennst du das? Dieses wehmütige Gefühl, wenn der Sommer sich verabschiedet, die Tage kürzer werden und eine leise Melancholie in der Luft liegt?

Bei uns Zuhause liegen noch vereinzelt Sandspielzeug und leere Sonnencremetuben herum , quasi Relikte eines Sommers, der irgendwie viel zu schnell verflogen ist. Gleichzeitig stapeln sich aber schon die Einkaufslisten für den Schulstart, und zwischen „Mama, wo ist meine Brotdose?“ und „Wir brauchen neue Herbstschuhe!“ steigt das Bedürfnis auf, mich am liebsten mit einer Kuscheldecke aufs Sofa zu verkrümeln. Willkommen im Spätsommerblues!

Laut einer repräsentativen Umfrage greift genau jetzt bei über der Hälfte der Deutschen (51 %) eine eigentümliche Stimmung um sich und der nennt sich Herbstblues. Und wir Frauen spüren ihn sogar noch öfter als Männer (55 % vs. 46 %). Kein Witz! Und trotzdem reden wir viel zu selten darüber. Dabei wäre genau jetzt der richtige Moment, um innezuhalten und dich ehrlich zu fragen: Wie geht’s dir eigentlich wirklich?

Selbstliebe ist dein Rettungsanker gegen den Septemberblues

Wenn die Tage dunkler werden und draußen alles in Herbstfarben schillert, brauchen wir drinnen – in uns selbst – umso mehr Licht und Wärme. Und genau da kommt die Selbstliebe ins Spiel. Nein, nicht nur Schaumbäder und Pralinen (auch wenn die erlaubt sind!). Ich rede von echter, gelebter Selbstliebe: dem achtsamen, liebevollen Umgang mit dir selbst im Alltag. 🌸

Vielleicht denkst du jetzt: „Ja, ja, Selbstliebe… klingt gut, aber in meinem Alltag kaum machbar.“ Doch halt: Selbstliebe und Achtsamkeit sind kein Luxus für irgendwelche Yogi-Gurus. Es ist echte Lebenshilfe – dein Power-Tool für stressige Zeiten. Studien zeigen: Achtsamkeit stärkt die Konzentration, reduziert Stresshormone, verbessert den Schlaf und reguliert deine Emotionen. Und Selbstmitgefühl senkt Angst, Stress und Grübelei – und erhöht deine Lebenszufriedenheit.

Und nein, Selbstliebe ist NICHT egoistisch. Stell dir deine Energie wie einen Akku vor. Wenn du ihn regelmäßig auflädst – durch Pausen, positive Gedanken, Achtsamkeit – hast du auch die Kraft, für deine Liebsten da zu sein. Selbstliebe heißt nicht: Ich zuerst. Sondern: Ich auch.

Was bedeutet Selbstliebe eigentlich?

Für mich persönlich heißt Selbstliebe, das ich mich selbst behandeln darf wie meine beste Freundin. ❤

  • Dich annehmen mit allem, was gerade in dir vorgeht.
  • Deine Bedürfnisse ernst nehmen.
  • Freundlich mit dir selbst sprechen.
  • liebevoll mit dir selbst umgehen

Selbstliebe hat unglaublich viel mit Achtsamkeit zu tun, nämlich wahrzunehmen, wie es dir geht und was du brauchst, ohne dich dafür zu verurteilen. Und keine Sorge: Du musst dafür nicht dein Leben umkrempeln. Oft reichen minikleine Veränderungen mit großer Wirkung.

9 Selbstliebrituale gegen den Spätsommerblues

1. Emotionen willkommen heißen

Alles darf sein. Traurigkeit, Erschöpfung, Freude , denn du bist keine Dramaqueen, du bist ein Mensch mit Herz. Eine Idee für ein Miniritual könnte sein: Hand aufs Herz, tief durchatmen, sagen: „Ich fühle [Gefühl] und das ist okay.“

2. Bewusste Morgenmomente (ja, auch und vorallem mit Kind!)

3. Perfektionismus loslassen

Üb dich im Gut genug Prinzip. Frag dich: Was ist heute wirklich wichtig? Und sag öfter mal Nein, ganz liebevoll und klar. Denn ein Nein zu den anderen ist ganz oft ein Ja zu uns selbst und wir dürfen wieder lernen Grenzen zu setzen!

4. Tschüss schlechtes Gewissen und Hallo Me-Time!

Mach nichts. Lies ein Buch. Trink den Kaffee warm. Leg dich hin. Ohne Rechtfertigung, denn Du darfst das.

5. Affirmationen für mentale Vitaminspritzer

„Ich bin genug.“ „Ich darf mich um mich kümmern.“ Meine 0 € Affirmationen für dich: „33 kraftvolle Affirmationen“ hilft dir, jeden Tag mit Liebe zu starten.

6. Journaling für Klarheit im Kopf

Schreib, was dich bewegt. Ein Satz reicht. „Heute war schwer, aber ich habe mein Bestes gegeben.“ Oder: „Ich bin stolz auf mich, weil…“

7. Mini-Entspannungsmomente

10 Minuten Badewanne, Lieblingsmusik, Atem-Pause oder Lesesnack. Wenig Zeit, große Wirkung. Diese kleinen Mikropausen im Alltag sind so viel wert!

8. Achtsame Mikromomente

Beim Zähneputzen, beim Abwasch, an der Ampel. Achtsamkeit beginnt genau da, wo du gerade bist. Sei im Hier und Jetzt und frag dich wofür du gerade dankbar bist und leg den Fokus darauf was schon da ist und nicht auf das was vielleicht (noch) nicht da ist.

9. Bewegung für dein Wohlgefühl

Lieblingslied laut aufdrehen und tanzen. Spaziergang um den Block. Stretching am Morgen. Dein Körper liebt dich, also beweg ihn! Sei dankbar für deinen Körper!

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Q&A: 5 häufige Fragen zum Thema Selbstliebe & Achtsamkeit

Wie integriere ich Selbstliebe in meinen Alltag?

Trag dir 10–15 Minuten Me-Time in den Kalender ein als festen Termin mit dir selbst. Fang mit 5 Minuten an. Für mich als Mama total praktisch: keine festen zeiten, aber dafür nutze ich die kleinen Zeitfenster zwischendurch: auf der Toilette, unter der Dusche, beim spazieren gehen.

Ist Selbstliebe nicht egoistisch?

Nein! Wenn du für dich sorgst, können andere von deiner Energie profitieren. Ein volles Glas kann überfließen, aber ein leeres nicht.

Helfen Affirmationen wirklich?

Ja. Wenn du sie fühlst und wiederholst, verändern sie langfristig dein Denken. Probier es aus! Ich weiß wovon ich spreche!

Wie bleibe ich achtsam, wenn es stressig wird?

Kleine Routinen helfen: z. B. beim Zähneputzen atmen, dankbar sein. Post-its, Apps, Erinnerungssätze sind erlaubt und auch ein liebevoller Dialog mit dir selbst darf nicht fehlen!

Was tun, wenn der Blues trotzdem kommt?

Druck rausnehmen. Mit jemandem reden, denn es geht vorbei. Extra langsam, extra liebevoll mit dir sein. Auch das darf da sein!

Fazit: Spätsommerblues ade und Hallo, innere Wärme! 💛

In diesem sensiblen Übergang liegt eine Chance, nämlich dich selbst neu kennenzulernen und zu stärken. Jede kleine Übung in Achtsamkeit, jedes liebevolle Wort zu dir selbst ist wie ein inneres Lagerfeuer, das du entzündest. So bringst du Licht in graue Tage, ganz egal, was draußen für ein Wetter ist.

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