Achtsames Abendlicht: Runterkommen ohne Bildschirmstress , tageslichtlampe decke, lichttherapie gesicht, rotlichtlampe wirkung

Achtsames Abendlicht: Runterkommen ohne Bildschirmstress

Ehrlich? Ich hab’s lange Zeit genauso gemacht wie du: Die Kleinen endlich im Bett, schnell noch das Handy in die Hand genommen und „nur kurz“ Nachrichten checken, vielleicht ein Reel schauen oder noch was googeln. Und schwupps: Es war Mitternacht, mein Kopf war voller To-dos und an Schlaf war nicht zu denken. Das glaubt mir keiner, aber manchmal lag ich bis zwei Uhr wach und das mit Herzrasen und kreisenden Gedanken.

Und jetzt rate mal, was die Hauptschuldigen waren: grelles Deckenlicht plus Handy-Blaulicht. Jackpot! Kein Wunder, dass mein Nervensystem auf „Alarmstufe Rot“ blieb. Heute weiß ich: Abendlicht ist kein Nebenthema. Es entscheidet darüber, ob du nachts zur Ruhe kommst oder ob dein Gehirn denkt, es wäre noch „High Noon“. Und genau deshalb geht’s in diesem Artikel um Achtsamkeit, Abendlicht und kleine Routinen, die dein Wohlbefinden retten können.

Wusstest du, dass Bildschirme (Handy, Tablet, Laptop) einen so hohen Blauanteil haben, dass sie die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin um bis zu eine Stunde verzögern? Das heißt: Dein Körper denkt, es ist noch Tag, und schickt dich in den Konzentrationsmodus statt in den Schlummermodus. Das erklärt, warum du nach einer Netflix- oder TikTok-Session abends hellwach bist, obwohl du eigentlich total müde bist. Verrückt, oder? Ich habe irgendwann beschlossen: Schluss damit. Und der Gamechanger war – Trommelwirbel – achtsames Abendlicht.

Blaulicht adé – 5 einfache Tipps für besseren Schlaf

  1. Handyfreie Zone: Pack dein Handy mindestens 30–60 Minuten vor dem Schlafengehen weg. Dein Bett ist kein Büro und kein Kino. Glaub mir: Diese eine Stunde verändert alles. Stell dir vor, du liegst abends im Bett und anstatt Nachrichten zu lesen, atmest du einfach nur tief durch. Das ist kein Luxus, sondern ein echtes Geschenk für dein Nervensystem.
  2. Nachtmodus und Filter nutzen: Falls du wirklich noch kurz was nachschauen musst: Stell dein Handy in den Nachtmodus oder „Night Shift“. Oder besorg dir eine Blaulichtfilter-Brille (Affiliate-Link). Damit wird das Licht rötlicher und weniger wachmachend. Ich hab mir so eine Brille mal im Winter gekauft, und ehrlich: Sie sieht zwar ein bisschen nerdig aus, aber sie hilft wirklich.
  3. Offline-Ritual planen: Mach’s dir zur Routine, ab einer bestimmten Uhrzeit offline zu gehen. Ich nenne das meinen „Offline-Ordner“. Bei mir: ab 21 Uhr. Danach gibt’s Buch, Musik oder meine Salzlampe. Es fühlt sich zuerst komisch an, so ganz ohne Handy, aber irgendwann merkst du: Das ist Freiheit pur.
  4. Rotlicht statt Blaulicht: Rotes Licht stört Melatonin nicht , sondern im Gegenteil, Studien zeigen sogar, dass es die Ausschüttung unterstützt. Deshalb liebe ich meine Rotlichtlampe von Beurer*. Sie wärmt nicht nur angenehm, sondern signalisiert meinem Körper: Es ist Abend, du darfst runterkommen.
  5. Notizen machen: Schreib alles, was dich gedanklich beschäftigt, in ein Journal. Dein Kopf ist dann frei, dein Nervensystem beruhigt. Ein toller Begleiter dafür ist das 6-Minuten-Tagebuch*. Damit entleerst du deinen Kopf von Sorgen und To-dos und ersetzt sie durch Dankbarkeit.

Warmes Licht für dein Wohlbefinden

Nach Sonnenuntergang braucht dein Körper klare Signale: „Es ist Zeit, runterzufahren.“ Warmes Licht in Gelb-, Orange- und Rottönen wirkt wie eine Umarmung fürs Nervensystem. In meinem Zuhause habe ich dafür mehrere Favoriten. Eine dimmbare Tageslichtlampe* ist ein echtes Allroundtalent. Morgens gibt sie mir die Energie, die ich brauche, um nicht in die Wintermüdigkeit zu verfallen. Abends stelle ich sie in den warmen Lichtmodus, und plötzlich fühlt sich der Raum so heimelig an, als würde die Sonne direkt bei uns im Wohnzimmer untergehen. Dann ist da meine Himalayasalzlampe. Ich liebe sie einfach. Sie taucht mein Schlafzimmer in ein sanftes, orangefarbenes Licht, das sofort für Gemütlichkeit sorgt.

Wissenschaftlich ist ihre Wirkung nicht eindeutig belegt, aber der Wohlfühlfaktor ist unbezahlbar. Allein das warme Leuchten signalisiert meinem Körper: Feierabend. Und dann sind da noch Kerzen. Ob echt oder LED – sie schaffen eine Atmosphäre, die uns sofort runterfährt. Kein Wunder, dass Kerzenschein seit Jahrhunderten in Ritualen und Meditation genutzt wird.

Das kleine Abendritual: Licht plus Atem

Jetzt kommt mein Lieblingspart: das Abendritual. Es muss nichts Großes sein, schon wenige Minuten reichen. Mein persönliches Ritual sieht so aus: Ich mache das Licht im Wohnzimmer aus, lasse nur meine Salzlampe oder die Rotlichtlampe an. Dann atme ich tief in den Bauch. Fünf bewusste Atemzüge. Dabei spüre ich, wie sich der Bauch hebt und senkt. Wenn Gedanken kommen, schreibe ich sie in mein Journal. Manchmal mache ich noch ein paar Schulterkreisen oder eine sanfte Dehnung. Es ist nichts Kompliziertes, kein stundenlanges Programm. Aber der Effekt ist riesig: Mein Körper schaltet vom Modus „Tun“ in den Modus „Sein“. Achtsamkeit pur.

Und weißt du, was das Beste daran ist? Rotes Licht unterstützt diesen Prozess sogar wissenschaftlich. Während Blaulicht die Melatoninbildung hemmt, kann rotes Licht sie sogar fördern. Das heißt: Dein Körper bekommt ein klares Signal, dass es jetzt Abend ist. Ich finde, das ist ein echter Gamechanger.

Adventszeit ohne Stress

Gerade in der Adventszeit sind die To-do-Listen länger als die Wunschzettel der Kinder. Geschenke, Plätzchen, Termine alles schreit nach Aufmerksamkeit. Aber genau hier ist es wichtig, dir kleine Pausen zu gönnen. Mein Tipp: Mach dir eine Kerze an, trink einen Tee und nimm dir fünf Minuten für dich. Um dich dabei zu unterstützen, habe ich mein 0 € Adventszeit-PDF erstellt. Es enthält 10 kleine Achtsamkeitsimpulse, die dir helfen, im Dezember bei dir zu bleiben. Lade es dir hier herunter und schenke dir bewusst jeden Tag einen kleinen Moment Ruhe. Du wirst sehen: Selbst der hektischste Dezember fühlt sich leichter an.

14 Tage Routineplan für entspannte Abende

Du willst endlich runterkommen und das Handy nicht mehr bis Mitternacht im Gesicht haben? Dann probier diesen 14 Tageplan aus. Schritt für Schritt baust du dir dein eigenes Abendritual auf, ohne Druck, aber mit Wirkung.

Woche 1 – Sanfter Einstieg

  • Tag 1: Schreibe deine aktuelle Abendroutine auf. Wann legst du das Handy weg? Wann gehst du ins Bett?
  • Tag 2: Aktiviere den Nachtmodus auf deinem Handy (z. B. „Night Shift“) und teste den Unterschied.
  • Tag 3: 10 Minuten vor dem Schlafen nur noch warmes Licht (Salzlampe, Kerze, kleine Lampe).
  • Tag 4: Schreibe abends 3 Dinge auf, für die du dankbar bist.
  • Tag 5: Atme 5 Mal tief in den Bauch – bewusst und langsam.
  • Tag 6: Handy 30 Minuten vor dem Schlafen weglegen. Lies ein Buch oder höre Musik.
  • Tag 7: Gestalte deine persönliche „Wohlfühlecke“ (Nachttischlampe, Salzlampe, Rotlicht).

Woche 2 – Vertiefung & neue Rituale

  • Tag 8: Handy 60 Minuten vor dem Schlafen weglegen. Stattdessen: Tee trinken.
  • Tag 9: 5 Minuten sanftes Dehnen im warmen Licht (Schultern, Nacken, Rücken).
  • Tag 10: Probiere eine kurze Meditation oder geführte Atemübung.
  • Tag 11: Schreibe alle To-dos für morgen ins Journal – Kopf frei, Schlaf frei.
  • Tag 12: 15 Minuten Musik oder Hörbuch im Kerzenlicht genießen.
  • Tag 13: Rotlichtlampe ausprobieren (z. B. 10 Minuten Wärme für Schultern und Nacken).
  • Tag 14: Rückblick: Was hat dir am meisten geholfen? Schreibe deine persönliche Abendroutine auf und hänge sie sichtbar auf.

👉 Tipp: Such dir am Ende 2–3 Lieblingsrituale aus und mache sie zu deiner festen Routine. Kleine Schritte – große Wirkung!

Mini-Selbsttest: Wie gestresst sind deine Abende? ✅

Mach den Test und finde in 2 Minuten heraus, wie dringend dein Abend eine kleine Achtsamkeitskur braucht.

Beantworte ehrlich mit Ja oder Nein:

☑️ Schaust du abends regelmäßig bis kurz vor dem Einschlafen aufs Handy?
☑️ Hast du beim Einschlafen oft kreisende Gedanken oder To-dos im Kopf?
☑️ Brennt bei dir abends meistens nur grelles Deckenlicht?
☑️ Brauchst du länger als 30 Minuten, um einzuschlafen?
☑️ Fühlst du dich morgens trotz genügend Schlaf oft nicht erholt?

Auswertung:

  • 0–1 x Ja: 🎉 Dein Abend ist schon ziemlich entspannt , feile an kleinen Details.
  • 2–3 x Ja: ✨ Du bist auf dem richtigen Weg, aber mehr Achtsamkeit täte dir gut. Starte mit dem 14-Tage-Plan!
  • 4–5 x Ja: 😅 Dein Nervensystem läuft abends auf Hochtouren. Zeit, dringend Handy, Licht und Rituale zu überdenken , schon nach wenigen Tagen wirst du einen Unterschied merken.

👉 Extra-Tipp: Druck dir diesen Test und den 14-Tage-Plan aus oder speichere dir die Seite ab, denn so bleibt die Erinnerung sichtbar.

Überschrift hinzufügen (55) min

Häufige Fragen zum achtsamen Abendlicht

Muss ich wirklich ganz aufs Licht verzichten?

Nein! Es geht nicht darum, komplett im Dunkeln zu sitzen. Warmes, gedimmtes Licht ist sogar förderlich. Dein Körper braucht Signale, dass es Abend ist und genau das gibt ihm weiches Licht.

Hilft die Rotlichtlampe beim Einschlafen wirklich?

Ja, sie kann! Anders als blaues Licht macht rotes Licht nicht wach. Studien zeigen, dass es die Melatoninbildung unterstützt. Ich selbst nutze meine Rotlichtlampe fast jeden Abend, und sie ist wie eine kleine Wellness-Oase. B

Bringt die Himalaya-Salzlampe* wirklich etwas?

Ganz ehrlich: Wissenschaftlich nicht eindeutig bewiesen. Aber wenn dir ein warmes, gemütliches Licht dabei hilft, runterzukommen, dann ist das Wirkung genug.

Wie kann ich abends schnell runterkommen, wenn ich total hibbelig bin?

Mein Tipp: Atme fünf Mal bewusst tief in den Bauch. Klingt banal, wirkt aber sofort. Dazu eine warme Lampe oder Kerze und du wirst spüren, wie sich deine innere Unruhe löst.

Mehr Achtsamkeit im Alltag

Achtsames Abendlicht ist nur ein Baustein. Achtsamkeit im Alltag bedeutet generell, immer wieder kleine Pausen einzubauen. Du musst keine zweistündige Meditation machen. Es reicht, wenn du bewusst atmest, beim Zähneputzen dankbar bist oder auf dem Weg zum Supermarkt deine Schritte spürst. Diese kleinen Anker holen dich aus dem Kopf und zurück ins Jetzt.

Ich selbst habe das über die Jahre gelernt. Früher war ich ständig im Kopf, habe alles geplant, kontrolliert, gehetzt. Heute bin ich zu 90 Prozent ruhig und bei mir und das nicht, weil alles perfekt ist, sondern weil ich Achtsamkeit wie ein Werkzeug benutze. Es ist kein Luxus, sondern ein Lebensretter im stressigen Mama-Alltag.

Deshalb habe ich auch meinen 7-Tage-Minikurs „Durchatmen statt Durchdrehen“ entwickelt. Dort bekommst du alltagstaugliche Übungen, die dich Schritt für Schritt wieder in die Ruhe bringen. Wenn du das Gefühl hast, du funktionierst nur noch, dann ist dieser Kurs genau für dich.

Fazit: Du rockst dein Abendritual!

Achtsames Abendlicht ist mehr als nur Deko. Es ist ein echtes Power-Tool für dein Wohlbefinden, besseren Schlaf und mehr innere Ruhe. Pack das Smartphone weg, dimme das Licht, atme tief durch und spüre, wie dein Abend leichter wird. Unsere Gewohnheiten lassen sich Schritt für Schritt ändern: ein paar achtsame Minuten statt Social-Media-Marathon, warme Lampen statt gleißendem Deckenlicht, und bewusste Rituale statt To-do-Listen im Kopf. Damit setzt du ein liebevolles Signal an dein Nervensystem: Alles ist gut. Ich darf runterkommen. Und ganz ehrlich? Wenn ich das in meinem Chaos-Mama-Alltag schaffe, dann schaffst du das auch. Probier es heute Abend aus und spür den Unterschied.

Und wenn du mehr Lust auf Leichtzeit hast, dann schau super gerne in meinen neuen Ratgeber rein!

*Diese Seite enthält Affiliate-Links für Produkte, die ich verwende und liebe. Wenn du auf einen Link klickst, verdiene ich möglicherweise etwas Kaffeegeld. Ich verspreche für dich bleibt der Preis gleich, und du hast keinerlei Nachteil davon.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die genannten Strategien, Tipps und Tools ersetzen keine individuelle Beratung und garantieren keinen bestimmten Erfolg. Jede unternehmerische Entscheidung triffst du eigenverantwortlich

Die Inhalte auf diesem Blog dienen der allgemeinen Information und persönlichen Weiterentwicklung.Sie ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Beratung, Diagnose oder Behandlung.Wenn du dich stark belastet fühlst oder unter psychischen Symptomen leidest, wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder Therapeutin deines Vertrauens.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert