Es sind nur noch ein paar Wochen bis Weihnachten. Die Familie streitet sich lauthals um den letzten Keks, der Geschenkelistenzettel gerät in Vergessenheit, und während das Abendessen überkocht, piept das Handy ununterbrochen: Familie, Freunde, „Hast du schon…?“. Von wegen stille Nacht! Kennst du das auch? Diese Zeit, die eigentlich besinnlich sein soll, fühlt sich plötzlich an wie ein Marathon. Man möchte doch Achtsamkeit und innere Ruhe spüren, aber im Alltag einer Mama mit Job, Haushalt und Weihnachtsvorbereitungen bleibt davon oft wenig übrig. Schon probiert, einfach mal kurz durchzuatmen?
Ich sag’s dir ehrlich: Letztes Jahr war ich kurz davor, statt achtsames Weihnachten eher „Alarmstufe Rot Weihnachten“ zu erleben. Aber dann habe ich etwas entdeckt, das mir half, zurück in meine Mitte zu finden: Journaling. Ja, genau , Tagebuchschreiben, aber mit einem fancy modernen Namen. Klingt erstmal simpel, doch für mich wurde es zum kleinen magischen Ritual im Chaos. Egal ob morgens vor dem Aufstehen oder abends nach einem hektischen Tag. Ein paar Minuten schreiben, und ich spüre, wie ich ruhiger werde und der Weihnachtsstress von mir abfällt.
In diesem Blogartikel plaudere ich mit dir wie mit meiner besten Freundin über genau das: Warum Journaling gerade in der Weihnachtszeit ein echter Gamechanger sein kann, wie es funktioniert, warum es so gut tut und natürlich wie versprochen, die 7 magischen Journalingfragen, die dir zu mehr Achtsamkeit und Wohlbefinden unterm Tannenbaum verhelfen. Klingt gut? Dann schnapp dir eine Tasse Tee (oder Glühwein – kein Urteil von mir ) und lass uns loslegen!
Was ist Journaling eigentlich?
Vielleicht fragst du dich: „Journaling? Meinst du Tagebuch schreiben?“ Ja Im Grunde ist Journaling nichts anderes als das gute alte Tagebuchschreiben, nur eben bewusst als Methode zur Selbstreflexion genutzt. Der trendy Begriff „Journaling“ steht für die Kunst, die eigenen Gedanken und Gefühle zu Papier zu bringen, um sich selbst besser kennenzulernen. Ich persönlich sage gern: Journaling ist mein Anker in der Gedankenflut. Es ist ein Gespräch mit mir selbst, ganz ohne Filter und ohne Leistungsdruck.
Anders als das Tagebuch, in dem man vielleicht als Teenie die erste Schwärmerei beklagt hat („Liebes Tagebuch, heute hat X mich angelächelt…“ 💕), geht es beim Journaling heute oft darum, bewusst innezuhalten. Man kann zum Beispiel morgens ein paar Sätze zu seiner Stimmung notieren oder abends reflektieren, was gut lief und wofür man dankbar ist. Es gibt Leute, die strukturieren ihr Journal mit vorgegebenen Fragen (dazu kommen wir noch) oder machen Bullet Journaling, wo Termine und Gefühle nebeneinander Platz finden. Andere schreiben einfach frei drauflos, so wie es aus dem Kopf aufs Papier purzelt.
Kurz gesagt: Journaling bedeutet, dich mit Stift und Papier (oder digitalen Notizen) mit dir selbst zu verbinden. Kein Instagram, kein To-do, sondern nur du und deine Gedanken. Klingt ein bisschen nach Luxus im Mamaalltag, oder? Aber keine Sorge, gleich zeige ich dir, wie du das auch mit wenig Zeit hinbekommst.
Wie geht Journaling? Schritt für Schritt für gestresste Mamas
Du brauchst kein fancy Setup, um mit dem Journaling anzufangen. Im Ernst, alles was du brauchst, hast du vermutlich schon: ein Notizbuch und einen Stift. (Okay, wenn du dich extra motivieren willst, gönn dir ein schönes Journal ( ich liebe z.B. dieses hier* ) und einen hochwertigen Lieblingsstift (mein Favorit ist dieser hier*), aber grundsätzlich tut’s jedes leere Heftchen und ein Kugelschreiber.) Wichtig ist nicht das Werkzeug, sondern dass du anfängst. Und zwar am besten so einfach wie möglich:
- Nimm dir 5 Minuten Zeit (wirklich!). Suche dir einen Moment am Tag, der dir gehört. z.B. früh morgens vor dem Ansturm der Familie oder abends, wenn alle schlafen. Fünf Minuten reichen für den Anfang völlig aus. Stell dir einen Timer, wenn’s hilft. Jeder hat irgendwo fünf Minuten, selbst vielbeschäftigte Mamas. (Notfalls während du auf die Nudeln wartest oder im Bad… ich spreche aus Erfahrung ).
- Mach es dir gemütlich. Setz dich an einen ruhigen Ort, schnapp dir dein Journal und einen Stift. Vielleicht zündest du eine Kerze an oder machst leise Musik an, einfach alles, was dir hilft, in den Wohlfühlmodus zu kommen. Mini-Tipp: Eine Tasse Kaffee oder Tee daneben wirkt Wunder, um das Ritual einzuläuten.
- Schreibe drauflos, ganz ohne Filter. Starte einfach damit, aufzuschreiben, was gerade in deinem Kopf ist. Völlig egal, ob es geordnete Sätze sind oder ein Wirrwarr aus Stichworten. Du kannst z.B. beginnen mit: „Gerade fühle ich mich…“ oder „Das beschäftigt mich…“. Schreib, wie du sprechen würdest, denn dein Journal urteilt nicht. Du musst keinen Pulitzer-Preis gewinnen, keine Grammatikprüfung bestehen. Hier gilt: Alles darf aufs Papier.
- Probiere Journalingfragen oder Prompts. Wenn du gar nicht weißt, was du schreiben sollst (kommt vor, kein Stress!), helfen Fragen als Einstieg. Unten teile ich 7 meiner Lieblingsfragen speziell für die Weihnachtszeit mit dir , perfekt, um ins Schreiben zu kommen. Lies eine Frage, und schreib spontan auf, was dir dazu einfällt. Selbst ein Satz oder Stichworte sind okay. Oft ergibt sich der Rest dann wie von selbst.
- Bleib wohlwollend & regelmäßig dran. Versuch, das Journaling zu einer kleinen täglichen Gewohnheit zu machen, gerade in stressigen Phasen. Am Anfang fühlt es sich vielleicht ungewohnt an, aber je öfter du dir diese Auszeit gönnst, desto mehr wirst du sie genießen. Und sei nicht streng mit dir: Wenn mal ein Tag ausfällt, kein Problem. Journaling soll dein Werkzeug sein, kein weiteres To-do mit Druck.
Schon probiert? Falls du es noch nie probiert hast, kann ich nur sagen: Trau dich! Leg einfach los, ohne Perfektionismus. Deine handschriftlichen Notizen müssen niemandem gefallen außer dir. Und ja, Tipp für digitale Fans: Du kannst natürlich auch am Laptop oder Handy journaln, aber ich finde, Stift und Papier haben etwas Entschleunigendes. (Tatsächlich empfehlen viele Experten die analoge Variante, denn man vergisst Aufgeschriebenes seltener, und der haptische Eindruck des Schreibens tut dem Gehirn gut) Probiere aus, was für dich passt.
Extra: Wenn du dich überhaupt nicht motivieren kannst, alleine anzufangen, gibt es auch Journals mit vorgefertigten Fragen (z.B. das 6-Minuten-Tagebuch* für Mamas) oder geführte Journalingapps. Aber glaub mir, das Prinzip bleibt gleich: Es geht darum, dir ein paar Minuten nur für dich zu schenken und deine Gedanken aufzuschreiben.
Warum Journaling so hilfreich ist (gerade für gestresste Mamas)
Jetzt mal Butter bei die Fische: Warum sollte man überhaupt Tagebuch—I mean, Journaling—betreiben, wo der Tag doch eh schon vollgepackt ist? Gute Frage! Die kurze Antwort: Weil es dir mehr innere Ruhe, Klarheit und Fokus schenkt als das abendliche Doom Scrolling auf dem Handy.
Gedanken sortieren und den Kopf frei bekommen:
Kennst du dieses Gedankenkarussell, das sich besonders abends dreht, wenn alles still ist? Plötzlich schwirren zig To-dos und Sorgen im Kopf herum. Journaling ist wie ein mentaler Resetknopf: Du kippst all diese wirren Gedanken aufs Papier und schaffst Platz in deinem Kopf. Tatsächlich hilft Tagebuchschreiben nachweislich, das Gedankenkarussell anzuhalten und Stress abzubauen. Wenn es hektisch ist und du kaum einen klaren Gedanken fassen kannst, nimm dir genau dann kurz Zeit zum Schreiben. Schon ein paar Sätze können dich ruhiger machen, weil Schreiben eben seine Zeit braucht und dich automatisch entschleunigt. Bei mir läuft das so: Abends schreibe ich alles aus dem Kopf raus: Gedanken, Sorgen, sogar meine wirren Einkaufslisten, einfach alles aufs Papier. Und weißt du was? Das tut soooo gut. Danach fühle ich mich deutlich entspannter, fast so, als hätte ich meditiert.
Sorgen, Zweifel und Emotionen besser verstehen:
Wenn wir im Stress sind, fühlen sich Ängste und Zweifel oft riesig an. Einfach drauflosschreiben kann Wunder wirken, um diese Gefühle zu entzaubern. Indem du aufschreibst, was dich gerade wirklich beschäftigt oder wovor du Angst hast, merkst du oft: Huch, so schlimm ist es ja gar nicht, oder du erkennst konkrete Schritte, die du tun kannst. Man schreibt sich sprichwörtlich die Sorgen von der Seele. Klingt vielleicht kitschig, aber es funktioniert.
Mehr Achtsamkeit & Fokus im Alltag:
Journaling ist für mich ein Akt der Achtsamkeit. In dem Moment, in dem du schreibst, bist du ganz bei dir. Du hältst inne, bist im Hier und Jetzt ,genau das, was wir mit Meditation oder Yoga auch erreichen wollen, nur eben durch Worte. Ich habe gemerkt, dass ich durch diese tägliche kleine Schreibpause wieder bewusster wahrnehme, was um mich herum und in mir passiert. Ich werde klarer im Kopf und gleichzeitig gelassener. Ich sortiere nicht nur meinen Tag, sondern auch meine Gefühle. Das steigert mein Wohlbefinden enorm. Journaling ist für mich so wichtig geworden. Ich kann dadurch meine Gedanken sortieren, mir wird klar, wofür ich dankbar bin, und ich habe sogar eine richtige Routine daraus gemacht. Es entspannt mich und hilft mir, mich zu fokussieren. Journaling ist einfach so gut, selbst wenn man mal nicht weiß, was man schreiben soll, bringt es etwas. (Ja, das musste mal gesagt werden! 🙌)
Und keine Sorge: Du musst kein Schriftsteller sein. Es gibt beim Journaling kein Richtig oder Falsch. Niemand schaut dir über die Schulter. Deine Sätze können Stichpunkte sein, halbe Zeichnungen oder meinetwegen ein zerrissenes Blatt, das du später wegwirfst. Alles zählt, solange es dir hilft, dich auszudrücken.
Vielleicht denkst du: „Schön und gut, aber bringt das wirklich was gegen Stress?“ Hier noch die lange Antwort: Ja, tut es! Studien haben gezeigt, dass regelmäßiges, sogenanntes expressives Schreiben (im Klartext: Gefühle und Gedanken niederschreiben) einen positiven Effekt auf den Umgang mit stressigen Situationen und negativen Gedanken hat. Es verbessert die Stimmung und kann sogar helfen, besser zu schlafen und optimistischer zu werden. Du siehst, Journaling ist nicht nur dahingesagt, dondern es ist wissenschaftlich untermauert ein echter Stresskiller und Stimmungsaufheller.
Journaling in der Weihnachtszeit:Warum gerade jetzt?
Die Vorweihnachtszeit wird oft als „die schönste Zeit des Jahres“ beschrieben und ja, das kann sie sein. 🎅✨ Aber ganz ehrlich? Gerade wir Mamas wissen: Die Wochen vor Weihnachten können auch die stressigsten sein. Geschenke besorgen, Plätzchen backen (oder kaufen und heimlich mit Mehl bestäuben wird nicht verraten 🤫), Weihnachtsfeiern hier, Adventsbasteln da, und als Krönung die Frage, bei welcher Verwandtschaft man Heiligabend verbringt, ohne jemanden zu enttäuschen. Puh! Da kann einem das achtsame Weihnachten schnell flöten gehen.
Hier kommt Journaling ins Spiel. Gerade in dieser trubeligen Zeit ist Journaling wie eine kleine Oase nur für dich. Es zwingt dich (im positiven Sinne), kurz auf die Pause-Taste zu drücken. Statt abends ins Bett zu fallen und sofort ans Morgen zu denken, nimmst du dir ein paar Minuten und lässt den Tag Revue passieren. Vielleicht schreibst du auf, welche schönen Momente es trotz allem Trubel gab – der lachende Schneemann, den dein Kind gemalt hat, die Umarmung einer Freundin auf dem Weihnachtsmarkt. Zack, schon verändert sich dein Fokus. Plötzlich siehst du nicht nur die Hektik, sondern auch die magischen kleinen Momente.
Warum das gerade zur Weihnachtszeit so hilfreich ist?
Weil Journaling dich erinnert, worum es eigentlich geht. Indem du schreibst, was dir wichtig ist (z.B. Warum feiere ich eigentlich Weihnachten? Was möchte ich meinen Kindern mitgeben?), lenkst du den Blick weg vom Perfektionismus. Du hältst fest, was für dich Bedeutung hat und das kann unheimlich befreiend sein. Vielleicht erkennst du beim Schreiben, dass du die Deko gar nicht jedes Jahr Instagramperfect haben musst, wenn dafür mehr Zeit zum Kuscheln auf dem Sofa bleibt. Oder du schreibst dir deinen Frust über den Einkaufsstress von der Seele und merkst danach: Eigentlich darf Weihnachten auch unperfekt sein.
Ich merke das jedes Jahr: Wenn der Dezember anklopft, steigt mein Stresspegel, aber seit ich journale, fange ich ihn viel besser auf. Journaling in der Weihnachtszeit ist für mich wie ein persönlicher Adventskalender der Achtsamkeit. Jeden Tag ein paar Minuten schreiben = jeden Tag ein kleines Türchen zu mehr innerer Ruhe öffnen. Klingt poetisch, ist aber so! 😇
Noch ein Plus: Die Weihnachtszeit eignet sich super, um dankbar zu journaling. Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und im Trubel vergessen wir oft, was wir alles geschafft und erlebt haben. Setz dich hin und notiere mal, wofür du dieses Jahr dankbar bist – du wirst staunen, wie viel Positives da zusammenkommt. Dankbarkeitstagebuch-Schreiben schärft den Blick für das Gute und steigert erwiesenermaßen die Lebensfreude und sogar die Gesundheit Und Weihnachten ist doch die perfekte Zeit, um sich auf diese Werte zu besinnen, oder?
Unterm Strich: Journaling zur Weihnachtszeit ist wie ein Gegenmittel zum Feiertagschaos. Es holt dich kurz raus aus dem Funktionieren und bringt dich zurück in den Moment. Du wirst achtsamer für dich selbst und das, was um dich herum passiert, die funkelnden Kerzen, das Kinderlachen, der Duft von Zimt. All die Dinge, die Weihnachten wirklich magisch machen, treten wieder hervor, wenn du sie bewusst festhältst.
7 magische Journalingfragen für ein achtsames Weihnachten
Genug der Theorie, jetzt wird’s praktisch! 🎉 Hier kommen sie: meine 7 liebgewonnenen Journalingfragen, die dich durch die Weihnachtszeit begleiten und dir helfen, achtsam zu bleiben. Nimm dir jeden Tag oder jeden zweiten Tag eine Frage vor (oder alle auf einmal, ganz wie du magst). Schreib frei darauf los, was dir zu jeder einfällt. Diese Fragen regen zum Nachdenken an, holen schöne Erinnerungen hervor und bringen dich zurück zu dem, was Weihnachten für dich bedeutet. Los geht’s:
1. Was gehört für dich zu einer Advents- und Weihnachtszeit, wie du sie dir wirklich vorstellst?
(Anders gefragt: Was wünschst du dir von den kommenden Wochen?)
Diese Frage hilft dir, dein persönliches Bild von der idealen Weihnachtszeit zu zeichnen. Oft rennen wir irgendwelchen Erwartungen hinterher (Hallöchen Pinterest Perfektionismus 🙋♀️), statt uns zu fragen, was wir selbst wollen. Schreib alles auf, was für dich ein achtsames Weihnachten ausmacht: seien es ruhige Abende mit der Familie, gemeinsame Backnachmittage, einmal ohne schlechtes Gewissen nein sagen zu einer Einladung, oder auch Zeit für dich alleine. Wenn du klar hast, was deine Vorstellung von einer schönen Adventszeit ist, kannst du viel gezielter dafür sorgen, dass genau das passiert. Vielleicht merkst du beim Schreiben, dass es gar nicht die 100ste Plätzchensorte ist, sondern z.B. jeden Sonntag eine Weihnachtsschlafanzugparty mit den Kids (ja, das machen wir, alle in Schlafanzügen einen Weihnachtsfilm gucken, bester Brauch ever!). Whatever floats your boat – schreib’s dir klar, damit du dich darauf fokussieren kannst.
2. Mit welchen Menschen verbringst du in dieser Zeit am liebsten deine Zeit und warum? Was macht diese Momente besonders?
Weihnachten ist das Fest der Liebe, sagt man so schön. Diese Frage lenkt den Blick darauf, wer dir guttut. Schreib auf, wen du gerade besonders gern um dich hast. Vielleicht deine eigenen Kinder (auch wenn sie dich manchmal in den Wahnsinn treiben – die Kuschelmomente machen alles wett ❤️), vielleicht deine beste Freundin, mit der Glühweintrinken am Telefon schon Therapie ersetzt, oder Oma Erna, die sich so freut, wenn ihr vorbeischaut. Notiere auch, warum Zeit mit diesen Menschen dir guttut. Ist es das Lachen? Die Erinnerungen, die ihr teilt? Das Verständnis, das du bei ihnen findest? Während du schreibst, wird dir bewusst: Diese Begegnungen sind es, die wirklich zählen. Und vielleicht motiviert es dich, genau diesen Menschen in der Weihnachtszeit mehr Zeit einzuräumen (anstatt dich mit Leuten abzumühen, die dir Energie rauben). Achtsamkeit heißt auch, bewusst zu wählen, mit wem man seine begrenzte Zeit verbringt.
3. Welche Weihnachtstraditionen liebst du und welche möchtest du dieses Jahr ganz bewusst pflegen?
Von Plätzchen backen über Adventskalender vorlesen bis zum Weihnachtslieder-Remix-Tanz in der Küche ,jeder hat so seine Lieblingsrituale. Notiere, welche Traditionen für dich und deine Familie Weihnachten besonders machen. Gibt es etwas aus deiner Kindheit, das du übernommen hast, weil es dir viel bedeutet? Zum Beispiel das Schmücken des Baums am 24. morgens im Schlafanzug (machen wir tatsächlich jedes Jahr so 😁). Oder den Weihnachtsspaziergang im Wald am ersten Feiertag. Schreib auf, welche davon du dieses Jahr auf jeden Fall machen möchtest – am besten mit Datum oder Plan, damit es nicht im Trubel untergeht. Und achte auch drauf: Sind es Traditionen, die dir Freude bringen, oder „macht man halt so“? Die, die sich nur nach Pflicht anfühlen, darfst du gern mal hinterfragen (siehe nächste Frage). Konzentrier dich auf die Rituale, bei denen dein Herz aufgeht. Indem du sie aufschreibst, bereitest du dich innerlich schon drauf vor und steigerst die Vorfreude.
4. Gab es etwas, das du früher an Weihnachten geliebt hast, das in den letzten Jahren verloren gegangen ist?
Hier wird’s ein bisschen nostalgisch und tiefgründig. Denk mal zurück an frühere Weihnachten, vielleicht deine Kindheit oder bevor du Mama wurdest. Was hast du an Weihnachten so richtig geliebt?
War es das stundenlange Lesen neuer Bücher zwischen den Jahren? Das gemeinsame Singen unterm Baum (auch wenn’s schief klang)? Oder die gemütliche Langeweile nach den Feiertagen, wenn alle Puzzle durchgespielt waren? Schreib alles auf, was dir einfällt. Und dann schau: Ist etwas davon in den letzten Jahren auf der Strecke geblieben? Leider gehen uns manche Herzensdinge im Stress verloren. Diese Frage hilft dir, solche Schätze wiederzuentdecken. Vielleicht stellst du fest, dass du eigentlich den Zauber von früher vermisst und überlegst dir, wie du ihn zurückholen kannst. Beispiel: Du vermisst die Ruhe, die du als Kind zwischen den Jahren hattest? Dann plan doch bewusst einen Tag „zwischen den Jahren“ ein, an dem nix muss und du dich mit einem Buch auf die Couch kuschelst. ✨ Journaling macht’s sichtbar, was fehlt, und du kannst es dir wiederholen.

5. Was wolltest du in der Advents- und Weihnachtszeit schon immer mal tun, hast es aber noch nie gemacht? (Sei mutig und verrückt , denn vielleicht ist jetzt die Zeit dafür!)
Ha, diese Frage ist eine meiner Lieblingsfragen! Sie bringt dich zum Träumen und ein bisschen zum Spinnen. Gibt es etwas, das du bisher nie „auf die Reihe“ gekriegt hast oder dir nie erlaubt hast?
Vielleicht wolltest du immer schon mal alleine auf einen Weihnachtsmarkt gehen, ohne Kind und Kegel, nur du mit deiner heißen Schokolade, und die Atmosphäre in Ruhe aufsaugen. Oder du hast noch nie Weihnachten am Strand verbracht (okay, das wird spontan schwer, aber wer weiß, irgendwann?).
Oder etwas Kleines: z.B. mal einen Tag lang alle Pflichten sausen lassen und einen Weihnachtsfilmmarathon hinlegen (Hallmark Movies, ich komme!). Schreib es auf und frag dich: Warum eigentlich nicht? Manchmal braucht es nur einen kleinen Schubs. Die Adventszeit darf auch Spaß machen und Neues bringen. Vielleicht traust du dich dieses Jahr, etwas Unkonventionelles einzubauen. Sei verrückt und tu es einfach, wenn möglich. Journaling macht dir bewusst, wonach du dich sehnst, und könnte dich inspirieren, es wirklich zu wagen. Life is short, Weihnachten auch:Go for it!
6. Wovon möchtest du dich in dieser Weihnachtszeit lösen, weil es dir nicht entspricht, sondern nur von außen übernommen wurde?
Uff, das ist die Loslass-Frage , aber super wichtig für ein achtsames Fest. Hier geht es um all die Dinge, die wir tun oder ertragen, weil man das halt so macht, nicht weil wir es wirklich wollen. Schreib mal ehrlich auf: Welche Verpflichtungen, Traditionen oder Erwartungen stressen dich jedes Jahr aufs Neue? Ist es der Geschenkemarathon für die halbe Verwandtschaft, obwohl ihr euch doch eigentlich nichts schenken wolltet? Ist es das stundenlange Perfekt Menü Kochen, obwohl ein einfaches Raclette euch allen mehr Spaß machen würde?
Oder die Großfamilienfeier mit 30 Leuten, wo du dich eigentlich nur verloren fühlst? Welche äußeren Dinge passen nicht (mehr) zu dir und rauben dir eher Energie? Wenn du sie identifiziert hast, überleg beim Schreiben direkt: Kannst du sie dieses Jahr loslassen oder abmildern? Zum Beispiel Nein sagen zu einer Einladung, die dich stresst – freundlich, aber bestimmt. Oder vereinbaren, dass jeder nur eine Kleinigkeit schenkt statt Materialschlacht. Sich von Übernommenem zu lösen, ist ein riesiger Schritt in Richtung Achtsamkeit. Es erfordert Mut, ja, aber wenn du es aufschreibst, hast du den ersten Schritt getan. Du erkennst: Das bin nicht ich, das darf weg. Und glaube mir, allein das Aufschreiben schafft Erleichterung. Du musst nicht alle Erwartungen erfüllen, sondern du darfst Weihnachten so gestalten, wie es für dich stimmig ist.
7. Denk an deine schönste Weihnachtszeit als Kind. Was hat diese Zeit so besonders gemacht? Wie würdest du dieses Gefühl in Worte fassen und wie kannst du dieses Gefühl ins Hier und Jetzt holen?
Zum Abschluss eine Frage, die direkt ins Herz geht. Erinnerst du dich an ein Weihnachten in deiner Kindheit, das einfach magisch war? Was hat es so unvergesslich gemacht? War es dieses kribbelige Gefühl der Vorfreude am 24. morgens? Das besondere Geräusch von knisterndem Geschenkpapier? Der Geruch von Omas Vanillekipferln? Oder einfach die Geborgenheit, alle Lieblingsmenschen an einem Tisch zu haben? Beschreibe in deinem Journal diese Eindrücke so lebendig wie möglich. Lass die Erinnerungen aufblühen, manchmal zaubert das ein Lächeln (oder eine Träne vor Rührung) ins Gesicht beim Schreiben.
Und dann überleg: Wie kannst du etwas von diesem Gefühl in dein heutiges Leben holen? Vielleicht merkst du, dass Spielen unterm Weihnachtsbaum das war, was dich als Kind am glücklichsten gemacht hatund dann spiel doch heute mit deinen Kids oder sogar allein ein Spiel und erlaube dir, wieder Kind zu sein. Oder du erinnerst dich, wie sehr dich das Singen berührt hat, dann stimm dieses Jahr wieder ein Lied an (notfalls unter der Dusche, wenn du dich nicht traust vor anderen ).
Die Idee dahinter: Die Essenz von dem, was Weihnachten für dich einmal bedeutete, kannst du auch jetzt erleben, in neuer Form. Journaling hilft dir, diese Essenz aufzuspüren und ganz bewusst ins Jetzt zu übertragen, statt Weihnachtsgefühl nur als nostalgische Erinnerung im Kopf zu lassen.
Das waren sie, meine 7 magischen Journaling-Fragen für dich. Vielleicht kribbelt es dir jetzt schon in den Fingern, direkt loszuschreiben. Nimm dir die Fragen nach und nach vor, oder pick dir die heraus, die dich am meisten ansprechen. Du wirst sehen: Die Antworten, die aus dir herausfließen, können richtig aufschlussreich sein. Sie zeigen dir, was du wirklich brauchst, um Achtsamkeit und innere Ruhe in der Weihnachtszeit zu finden. Und das Tolle ist, allein das Schreiben darüber ist schon ein Akt der Achtsamkeit. Also, worauf wartest du? Hol dir dein Journal, gönn dir diese Zeit für dich. Vielleicht ist genau jetzt der Moment, deine eigene kleine „stille Nacht“ zu erschaffen ,mitten im Trubel.
FAQ: Journaling und Achtsamkeit – häufige Fragen
Zum Schluss beantworte ich noch ein paar Fragen, die mir rund um Journaling und Achtsamkeit oft gestellt werden. Vielleicht ist ja deine auch dabei:
Ich habe kaum Zeit, wie integriere ich Journaling in meinen Mama-Alltag?
Das verstehe ich total, Zeit ist bei uns allen knapp. Aber Journaling muss keine Stunden dauern. Wie oben beschrieben, reichen 5 Minuten am Tag. Vielleicht direkt morgens vor dem Aufstehen (das geht notfalls auch im Bett liegend mit einem Notizbuch auf dem Nachttisch) oder abends kurz vorm Schlafen. Manche Mamas schreiben, während das Kind Mittagsschlaf macht, oder sogar im Auto, wenn sie irgendwo warten. Der Trick: Terminier die Zeit mit dir selbst. Trag dir dein Mini-Schreibritual in den Kalender ein – so wie einen wichtigen Termin (denn das ist es ja!). Und fang klein an: Lieber täglich 5 Minuten als einmal pro Woche ’ne Stunde, die dann nie passiert. Wenn du möchtest, kannst du Journaling auch in ein bestehendes Ritual einbauen, z.B. zur Kaffeepause oder direkt nach dem Zähneputzen. Nach und nach wird es zur Gewohnheit, wie Zähneputzen, ein paar Minuten, die einfach dazugehören, weil sie dir guttun.
Was soll ich denn aufschreiben, wenn mir nichts einfällt?
Ach, die gefürchtete leere-Seite-Blockade: kennen wir alle! Keine Panik. Du musst nicht immer tiefsinnige Essays schreiben. Fang mit dem Offensichtlichen an: „Hier sitze ich und mir fällt nichts ein.“ – ja, schreib genau das, wenn du willst. Oder beschreib deine Umgebung, deine Stimmung („Ich bin müde/happy/überfordert…“). Oft kommt der Fluss ganz natürlich, sobald der Stift sich bewegt. Helfen können auch Prompts (Schreibimpulse) – wie unsere 7 magischen Fragen oben. Nimm eine davon oder eine andere simple Frage: „Wie geht es mir heute?“, „Was beschäftigt mich gerade?“. Schreib alles, was als Antwort hochkommt, ohne Bewertung. Es gibt kein falsch. Selbst wenn du schreibst „Heute war echt zu viel, ich will nur schlafen“ – hey, dann hast du das immerhin aus dem Kopf draußen! Du kannst auch Listen machen, z.B. 3 Dinge aufschreiben, für die du dankbar bist, oder 5 Wörter, die deinen Tag beschreiben. Wichtig: Einfach anfangen. Die Worte finden dich dann von selbst.
Muss ich jeden Tag journaln, oder reicht ab und zu?
Müssen tust du gar nix, denn das ist ja das Schöne am Journaling, es ist freiwillig und für dich. 😉 Aber aus Erfahrung kann ich sagen: Regelmäßigkeit hilft. Wenn du täglich (oder an den meisten Tagen) schreibst, wird es zur Routine und du erzielst die besten Effekte für deine Achtsamkeit und dein Wohlbefinden. Du trainierst quasi deinen „Selbstreflexions-Muskel“ jeden Tag ein bisschen. Aber: auch ab und zu ist besser als gar nicht!
Wenn täglich unrealistisch ist, nimm dir vor, z.B. jeden Sonntagabend zu journaln und die Woche Revue passieren zu lassen.
Finde einen Rhythmus, der dich nicht stresst. Es soll ja gegen Stress helfen, nicht neuen erzeugen. Viele starten mit einem 7 Tage- oder 30 Tage Projekt (z.B. im Dezember jeden Tag 10 Minuten schreiben) und bleiben dann dran, weil sie die positiven Effekte spüren. Also, probier aus, was für dich passt. Und wenn du mal 3 Tage auslässt keine Schuldgefühle bitte. Dein Journal läuft dir nicht weg.
Brauche ich Talent zum Schreiben oder besondere Fähigkeiten? Ich bin nicht gut im Formulieren…
Überhaupt nicht! Dein Journal ist kein Deutsch-Aufsatz und es bewertet dich niemand. Du schreibst für dich, nicht für den Literaturnobelpreis. Rechtschreibfehler? Egal. Halbe Sätze? Völlig okay. Wenn dir Zeichnen oder Kritzeln näher liegt als ganze Sätze, darfst du sogar malen. Es gibt Leute, die kleben Fotos ein, kritzeln Muster – alles erlaubt. Achtsamkeit bedeutet ja gerade, nicht bewertend zu sein, also sei achtsam mit dir selbst und leg den Perfektionismus beiseite. Denk dran: Done is better than perfect , denn gemacht ist besser als perfekt. Solange das Journaling dir dabei hilft, dich zu sortieren und runterzukommen, erfüllt es seinen Zweck. Und je mehr du schreibst, desto leichter wird es, die Worte fließen zu lassen. Vielleicht entdeckst du sogar Spaß am Schreiben, den du nie erwartet hättest!
Wie hilft Journaling mir, achtsamer zu sein? Ist das nicht einfach nur Schreiben?
Gute Frage und ja, Journaling ist „einfach nur Schreiben“, aber genau darin liegt die Kraft. Achtsamkeit heißt, im Moment zu sein und wahrzunehmen, was ist. Wenn du journalst, tust du genau das: Du hältst inne, spürst in dich rein und bringst das Wahrgenommene aufs Papier. Anstatt auf Autopilot durch den Tag zu rennen, nimmst du dir bewusst einen Moment, um zu reflektieren: Wie geht es mir? Was denke ich? Was fühle ich? Das ist pure Achtsamkeit in Aktion!
Journaling macht dich auch achtsamer im Alltag, weil du durch das Schreiben lernst, genauer hinzuschauen. Du bemerkst plötzlich, was dich triggert, was dich glücklich macht, wo deine Grenzen sind. Indem du es aufschreibst, wirst du dir dieser Dinge bewusster und kannst im Alltag besser darauf achten. Außerdem reduziert Journaling erwiesenermaßen Stress und sortiert die Gedanken, was dir wiederum erlaubt, gelassener und präsenter zu sein. Viele sagen, Journaling sei eine Form der Meditation mit Stift: Du fokussierst dich auf eine Sache (deine Innenwelt) und lässt alles andere kurz draußen. Und keine Sorge, auch wenn du „nur“ deinen Tag protokollierst, übst du Achtsamkeit. Hauptsache, du bist mit dem Kopf und Herz bei dem, was du schreibst.
Hast du noch andere Fragen? Immer her damit! Ich könnte stundenlang weiterquatschen, weil Journaling und Achtsamkeit für mich wirklich kleine Wundermittel im Alltag geworden sind. Aber probier’s einfach selbst aus oft beantworten sich Fragen dann von allein, durch die Erfahrung. 😉
Fazit: Dein achtsames Weihnachten kann kommen 🎁
Wow, das war jetzt eine Menge Input : Zeit für ein kleines Fazit. Du weißt nun, was Journaling ist und wie es dir gerade in der turbulenten Weihnachtszeit helfen kann, vom Durchdrehen zum Durchatmen zu kommen. Du hast konkrete Schritte an der Hand, um direkt loszulegen, und ganze 7 magische Fragen, die wie kleine Schneeflocken der Erkenntnis in dein Journal rieseln dürfen (poetisch, oder? 😉). Vielleicht spürst du schon diese leise Vorfreude, es dir heute Abend mit Notizbuch und Kerzenschein gemütlich zu machen und einfach mal alles aufzuschreiben, was dir durch den Kopf geht. Mach das! Gönn dir diese achtsame Pause, denn du hast es sowas von verdient.
Denk dran: Weihnachten muss nicht perfekt sein, um schön zu sein. Es darf laut und chaotisch sein, es dürfen Plätzchen anbrennen und Geschenke schief eingepackt werden. All das ist okay. Wichtig ist, dass du dich selbst nicht verlierst im Trubel. Journaling kann dein Rettungsanker sein, dein ruhiger Pol inmitten von Jingle Bells und To-do-Listen. Es bringt dich immer wieder zurück zu dem, was wirklich zählt: dich selbst und die Menschen, die du liebst. Mit ein bisschen Reflexion und Selbstfürsorge kann Weihnachten tatsächlich (wieder) besinnlich werden – im wahrsten Sinne des Wortes, weil du auf deinen Sinn, deinen Kern, hörst.
Zum Abschluss möchte ich dir noch eines mitgeben: Hab Spaß dabei! Journaling ist kein Zwang, sondern ein Geschenk, das du dir selbst machst. Genieße diese Momente, in denen du schreibst, als wären es kleine Auszeiten im Wellness-Spa deines Geistes. Und sei stolz auf dich, dass du dir diese Zeit nimmst – das ist nämlich alles andere als selbstverständlich. Jede achtsame Minute, die du dir gönnst, kommt am Ende auch deiner Familie zugute. Eine entspanntere, glücklichere Mama ist doch das beste Weihnachtsgeschenk, oder? 😉
Ich wünsche dir von Herzen ein achtsames, entspanntes Weihnachten voller echter Wohlfühlmomente. Mögen deine Journaling-Seiten sich mit Erkenntnissen füllen, die dich zum Lächeln bringen und dir innere Ruhe schenken. Du bist nicht allein – wir alle jonglieren mit den Feiertagskugeln, und gemeinsam schaffen wir es, den Zauber zu bewahren. In diesem Sinne: Frohes Schreiben und frohes Fest! 🎄✨
P.S.: Bist du bereit, diesen Weihnachten nicht nur zu funktionieren, sondern die Zeit wirklich zu fühlen und zu genießen? Dann könnte mein 7-Tage-Minikurs „Durchatmen statt Durchdrehen“ genau das Richtige für dich sein! Dich erwarten alltagstaugliche Impulse, kleine Achtsamkeitsübungen und einfache Tools für mehr Ruhe, Klarheit und Gelassenheit. Gerade als Mama mit ständig vollem Kopf wirst du lernen, wie du stressige Momente mit mehr Leichtigkeit meisterst. Schau gerne mal rein. Und jetzt: viel Freude beim Journaling und eine wundervolle Weihnachtszeit dir! 🎁✨
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