Kennst du diese Tage, an denen einfach alles schiefläuft? Du wachst unausgeschlafen auf, das Baby schreit, der Kaffee kippt über die frisch gewaschene Bluse und natürlich wartet auch noch der Zoomcall mit dem Chef. Exakt so ein Morgen hat mich kürzlich an die Küchengrenze gebracht. Ich saß da, Tränen nah, und dachte: „Ich kann nicht mehr.“ Ehrlich? Diese Momente hat jede von uns, aber wir reden nur zu selten darüber.
Und genau da hatte ich mein Aha: Gelassenheit ist ein Gamechanger. Nicht „Ich ignorier alles und lächel“ Gelassenheit, sondern die echte, warme Ruhe von innen, die bleibt, auch wenn um dich herum der Zirkus tobt. Ich hab beschlossen, das nicht dem Zufall zu überlassen und habe Tools gesucht, die wirklich alltagstauglich sind. Herausgekommen sind 5 unkonventionelle Geheimtipps, die mir (Mama, Unternehmerin und Multitasking-Ehefrau) täglich helfen. Mit einer Prise Humor, einer großen Portion Achtsamkeit und ganz viel Wohlbefinden. Los geht’s!
Mamas leisten mental & organisatorisch oft Arbeit im Umfang mehrerer Jobs. Das fühlt sich nicht nur so an, sondern es ist so. Oh mein Gott. Kein Wunder, dass wir am Limit laufen. Genau deshalb lohnt es sich, Gelassenheit zu trainieren wie einen Muskel.
Meine 5 Geheimtipps für mehr Gelassenheit (wenn alles zu viel wird)
1) Summ dich locker: Minivagusmassage für Sofort Beruhigung
Klingt schräg, wirkt wie Magie: Summen. Die Vibration in deiner Kehle stimuliert deinen „Entspannungsnerv“ (Vagusnerv). Das ist wie eine innere Massage und dein System bekommt das Signal: „Alles gut, du bist sicher.“ Ich mache das im Auto, beim Kochen oder heimlich im Bad. 30 Sekunden reichen. Nach dem Summen hängen meine Schultern gefühlt 3 cm tiefer und die Kids kichern, weil Mama „brrrrr“ macht. Stress? Entwaffnet.
So geht’s in 20 Sekunden:
- Lippen locker schließen, mmmmm summen.
- Lang ausatmen, dabei weiter summen.
- 3–5 Atemzüge. Fertig.
Plus: Wenn dir Meditation (noch) nicht liegt, ist Summen die niedrigschwelligste Form von Achtsamkeit: Du bist ganz im Körper, ganz im Moment und das ist Achtsamkeit im Alltag pur.
2) Shake it off: Stress einfach abschütteln
Stell dir vor, du bist ein nasser Hund. Genau so schüttelst du dich 30–60 Sekunden lang: Arme, Beine, Schultern, Kopf (sanft!), Hüfte. Das löst Adrenalin und Muskelspannung und der Körper kann den „Alarm“ runterregeln. Ich nenne das die „Erdbebenparty“. Timer an, Musik an, schütteln. Danach spürst du: Boden unter den Füßen, Herz ruhiger, Kopf klarer.
Quick-Routine:
- Schultern 10× hoch/locker.
- Hände ausschlenkern.
- Kiefer lösen (Kaubewegungen ohne Zähne zusammenzupressen).
- 10 Mini-Hüpfer.
- Tiefer Seufzer: „Haaaa…“
- Achtsamkeit + Körper = Wohlbefinden. Kein Esoterik-Zirkus, sondern Nervensystem-Hygiene.
3) Die 1-1-1-Methode: Gedankenknoten in Sekunden lösen
Wenn das Gedankenkarussell dreht, frag dich:
- Ist das in 1 Tag noch wichtig?
- In 1 Monat?
- In 1 Jahr?
Das verschiebt die Perspektive und entstresst den Moment. 80 % meiner Aufreger schrumpfen sofort. (Das „Kunstwerk“ aus Filzstift an unserer Wand? In 1 Jahr eine lustige Anekdote. Das glaubt mir keiner.)
Pro-Tipp: Notiere dein Ergebnis in einem Satz: „In 1 Monat egal → heute Nudel-mit-Pesto-Day = Permission granted.“
4) Die Not To Do Liste: Druck raus durch bewusstes Nein
To-Dos? Kennen wir. Aber hast du schon mal eine Not To Do geschrieben? Drei Dinge, die heute nicht dran sind.
Beispiele:
- „Kein Perfektionismus ,sondern 80 % reichen.“
- „Keine E-Mails nach 20 Uhr.“
- „Staubwischen? Nicht heute.“
Du erlaubst dir, Fokus zu haben. Ergebnis: weniger Reizüberflutung, mehr Achtsamkeit & Wohlbefinden. Ehrlich? Befreiend wie Jeans ausziehen nach 12 Stunden.
5) Journaling: Gedankendetox in 5 Minuten
Abends, wenn Ruhe einkehrt, räumst du deinen Kopf auf. 5–10 Minuten reichen. Nenne es Gedankendusche. Schreib ungefiltert alles raus: To-dos, Sätze, Gefühle. Danach Dankbarkeit: 3 Dinge, die heute gut waren. Das lenkt deinen inneren Fokus von Mangel zu Fülle. Schlaf wird leichter, Stimmung stabiler, Gelassenheit präsenter.
Dein Start-Setup:
- Ein Journal, in das du dich verliebst (schönes Papier = höhere Nutzungsrate).
- Ein Stift, den du liebst.
- Ein fixer Slot (z. B. nach dem Zähneputzen).
- Ich nutze ein Achtsamkeitsjournal* und wechsle gerne mal zum 6-Minuten-Tagebuch*. Beides senkt mein Abend Chaosgefühl signifikant.
Miniplan: Gelassenheit to go in 5 Schritten über den Tag
- Morgens (1 Minute): Im Bett bleiben, 3 tiefe Atemzüge, Intention flüstern: „Ich wähle Ruhe & Achtsamkeit.“
- Erste Stresswelle (30 Sek.): Summen beim Ausatmen → Puls runter.
- Zwischendurch (2 Min.): Shake it off – Schultern, Arme, Hände, Seufzer.
- Nachmittag (1 Minute): 1-1-1-Check + Not-To-Do (eine Sache streichen!).
- Abends (5–10 Min.): Journal: Brain-Dump + 3× Dankbarkeit + 1 „Heute lasse ich los: …“.
Merkst du’s? Das sind keine Extra-Stunden. Das sind Mikromomente der Achtsamkeit, die echtes Wohlbefinden bringen.
Der 14 Tage „Leichtzeit“ Plan (für Mamas mit echtem Leben)
Ziel: Routinen aufbauen, ohne Überforderung. Jeden Tag ein Mini-Schritt.
Regel: Wenn du etwas verpasst → „Weiter bei Tag X“. Kein Nacharbeiten, kein Stress.
Woche 1 – Basis (Nervensystem beruhigen)
- Tag 1: 3× täglich 3 Atemzüge zählen (4 ein / 6 aus).
- Tag 2: 1-Minute-Summen nach dem Aufstehen.
- Tag 3: 2-Minuten-Shake vor dem Mittagessen.
- Tag 4: 1-1-1-Methode bei einem Aufreger.
- Tag 5: Abends 5 Minuten Journal + 3× Dankbarkeit.
- Tag 6: 10 Minuten Achtsam spazieren (Füße, Luft, Geräusche).
- Tag 7: Not-To-Do für morgen schreiben (3 Punkte).
Woche 2 – Vertiefung (Fokus & Grenzen)
- Tag 8: Handy-freien Morgen (30 Min.).
- Tag 9: „Ein-Ding-Regel“: Entscheide eine Tagespriorität.
- Tag 10: 10-Minuten-Küchentanz (Playlist an!).
- Tag 11: Micro-Pause: 90 Sekunden Still sitzen + fühlen, ohne Handy.
- Tag 12: „Good Enough“ üben: Heute bewusst 80 % reichen lassen.
- Tag 13: 15 Minuten Me-Time: Tee + Journal-Fragen (s. unten).
- Tag 14: Review: Was hat mir am meisten Ruhe gebracht? → 2 Routinen aussuchen, die du beibehältst.
Journal-Prompts für Tag 13 (und danach):
- Was war heute leichter als gedacht?
- Wofür bin ich gerade richtig dankbar?
- Was lasse ich heute los?
- Was tut meiner Achtsamkeit morgen gut?
Bonus: Wenn du magst, begleite die 14 Tage mit meiner 0-€ Erdungs-Meditation

Typische Stolperfallen (und wie du sie elegant umgehst)
- „Ich hab keine Zeit.“ – Du brauchst Mikro-Zeit: 30–60 Sekunden. Setz dir Handy-Reminder wie „Kurz summen?“.
- „Ich vergesse es wieder.“ – Stapel mit bestehenden Gewohnheiten: Summen nach dem Zähneputzen, Journal direkt nach dem Händewaschen.
- „Ich schaffe es nicht jeden Tag.“ – Musst du nicht. Gelassenheit ≠ Perfektion. 4× pro Woche schlägt 0×.
- „Ich fühle dabei nichts.“ – Gib dir 7–14 Tage. Das Nervensystem liebt Wiederholung. Plötzlich merkst du’s.
FAQ – Gelassenheit im Alltag
1) Wie lerne ich Gelassenheit, ohne „Zen Gen“?
Durch kleine Wiederholungen. Summen, Atem, Journal, täglich Minidosen. Gelassenheit ist trainierbar. Denk an Muskelaufbau: kein 3-Stunden-Workout, sondern konsequent kurze Einheiten.
2) Was bringt Gelassenheit wirklich?
Weniger Reibung, bessere Entscheidungen, mehr Achtsamkeit & Wohlbefinden. Körperlich sinkt dein Stresslevel, mental steigt deine Belastbarkeit. In Beziehungen gibt’s weniger Zündstoff. Du fühlst dich selbstwirksamer und nicht mehr Spielball, sondern Steuermann deines Alltags.
3) Ich explodiere trotzdem. Bin ich gescheitert?
Nein! Rückfälle sind normal. Atme, entschuldige dich ggf. kurz & ehrlich, und mach weiter. Gelassenheit ist ein Prozess, kein Zertifikat.
4) Welche Tools helfen am meisten, wenn ich nur eins wählen darf?
- Atem (kostenlos, immer da)
- Journal (5 Minuten Abends reichen)
- Not-To-Do (3 Dinge streichen = spürbare Entlastung)
5) Wie bleibe ich dran?
Ritualisiere. Gleiche Zeit, gleicher Ort, Minibelohnung (Lieblingstee, Playlist). Und such dir Accountability: Schreib mir in die Kommentare, was du 14 Tage lang testest!
Sanfte Produktempfehlungen (mit Herz & Sinn – teils Affiliate)
- Mein 7-Tage-Minikurs „Durchatmen statt Durchdrehen“ – dein kompakter Start in mehr Ruhe & Achtsamkeit (Audio-Impulse, Mini-Übungen, alltagstauglich).
- Achtsamkeits-Journal* – liebevoll gestaltet, ideal fürs Abendritual.
- 6-Minuten-Tagebuch* – kurzer, starker Fokus auf Dankbarkeit & Prioritäten.
- Stressbewältigungs-Kurs „Mach Stress zu deinem Diener“*– Schritt-für-Schritt-Strategien, wenn du tiefer einsteigen willst.
7 Mikroübungen für sofort mehr Ruhe (druck dir das aus!)
- Hand auf Herz + Bauch, 3 Atemzüge zählen (4/6).
- Summen beim Ausatmen – 30 Sekunden.
- Kiefer locker: Zunge löst den Gaumen, „Laaa“.
- Augen weich: Blick in die Ferne, Seufzer.
- Erdbeben-Party: 45 Sekunden schütteln.
- Not-To-Do: Einen Punkt streichen, jetzt.
- 3× Dankbarkeit: Stichworte, fertig.
Meine Geschichte (kurz & ehrlich)
Früher war ich die, die überall „Ja“ sagte, nachts noch Mails tippte und tagsüber versuchte, alles perfekt zu machen. Ergebnis: Daueranspannung, Gereiztheit, inneres Rauschen. Der Wendepunkt kam, als ich mir eingestand: So will ich nicht leben. Heute lebe ich Leichtzeit und das nicht, weil mein Leben weniger voll ist, sondern weil ich andere Regler bediene: Atem, Summen, Schreiben, Grenzen. Ehrlich? Das war nicht von heute auf morgen. Aber jeder Mini-Schritt war ein Kiesel, der den Weg geebnet hat.
Fazit: Du kannst Gelassenheit lernen Schritt für Schritt
Gelassenheit ist kein Luxus, sondern ein Lebenswerkzeug. Mit Summen, Shake-it-off, 1-1-1, Not-To-Do und Journaling holst du Achtsamkeit in deinen Alltag und nährst dein Wohlbefinden ohne stundenlange Routinen. Nimm dir eine Sache von hier und mach sie heute. Morgen eine zweite. So wird Gelassenheit vom Wunsch zur Gewohnheit.
Und falls heute wieder alles schiefging? Atme. Lächle. Morgen ist ein neuer Tag. (Das glaubt mir keiner, aber oft reicht schon eine gute Nacht. 😉)
Ich bin so gespannt: Welcher Geheimtipp war dein Favorit? Schreib’s unten in die Kommentare und wir feiern jede kleine Veränderung. ✨
P.S. Wenn du tiefer eintauchen willst: In meinem Ratgeber „Leichtzeit – Dein Weg zu innerer Ruhe & Selbstvertrauen“ teile ich meine bewährtesten Tools, echte Geschichten und einfache Pläne für den Mama-Alltag. Perfekt, wenn du dir eine Portion nachhaltige Gelassenheit wünschst. 💛
*Diese Seite enthält Affiliate-Links für Produkte, die ich verwende und liebe. Wenn du auf einen Link klickst, verdiene ich möglicherweise etwas Kaffeegeld. Ich verspreche für dich bleibt der Preis gleich, und du hast keinerlei Nachteil davon.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die genannten Strategien, Tipps und Tools ersetzen keine individuelle Beratung und garantieren keinen bestimmten Erfolg. Jede unternehmerische Entscheidung triffst du eigenverantwortlich
Die Inhalte auf diesem Blog dienen der allgemeinen Information und persönlichen Weiterentwicklung. Sie ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Wenn du dich stark belastet fühlst oder unter psychischen Symptomen leidest, wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder Therapeutin deines Vertrauens.







